Hinweis zum Zuschlag bei vergessener Antragstellung zur Gebäudeeinmessung

Mit diesem Beitrag möchten wir Sie auf die höheren Gebühren bei vergessener Antragstellung zur Gebäudeeinmessung hinweisen.

Die Eigentümerinnen und Eigentümer oder die Erbbauberechtigten haben, spätestens einen Monat nach Fertigstellung des Rohbaus, einen Antrag auf Gebäudeeinmessung bei einer öffentlichen Vermessungsstelle in Rheinland-Pfalz wie zum Beispiel in unserem Büro zu stellen (vgl. § 18 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 LGVerm).

Der Rohbau ist fertig gestellt, wenn die tragenden Teile, Schornsteine, Brandwände, Treppenräume und die Dachkonstruktion vollendet sind (§ 78 Absatz 3 Satz 1 LBauO).

Unterbleibt die Antragstellung, kann das zuständige Vermessungs- und Katasteramt die Gebäudeeinmessung von Amts wegen durchführen oder im Auftrag durchführen lassen (vgl. § 18 Absatz 1 Satz 2 LGVerm).

Da eine Gebäudeeinmessung von Amts wegen für das Vermessungs- und Katasteramt mit Mehraufwand verbunden ist, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass seit dem 01.10.2018 bei einer Gebäudeeinmessung von Amts wegen, ein Zuschlag von 10% der Gebühr erhoben wird.

Um dies zu umgehen können Sie eine Gebäudeeinmessung unter anderem in unserem Büro beantragen.

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Hinweis zum Zuschlag bei vergessener Antragstellung zur Gebäudeeinmessung